Neubau und Nutzung
Am 28. September 2001 wurde der im Garten der Stiftervilla erbaute Kammermusiksaal eingeweiht und nach dem Stifter „Werner Richard Saal“ genannt. Er bietet maximal ca. 270 Zuhörern auf zwei Ebenen Platz.
Vorangegangen waren zwei Wettbewerbe, in denen Studenten der FH Bochum unter Anleitung von Prof. Dr. Daniel Thulesius Entwürfe für einen Musiksaal erarbeiteten. Der Entwurf der 22jährigen Studentin Nathalie Dziobek war so überzeugend, dass mit der Hilfe vieler Mitstreiter eine Realisierung ernsthaft geprüft und schließlich umgesetzt wurde. Im Herbst 2000 wurde mit den Bauarbeiten begonnen, nach knapp einem Jahr war nicht nur ein reiner Konzertsaal entstanden, sondern durch Zustiftungen ein moderner Mehrzweckraum, ausgestattet mit aller zeitgemäßen Medientechnik. Zwei zusätzliche Besprechungsräume und ein Foyer komplettieren den Saal.
Der Wunsch nach einem eigenen Konzertsaal wuchs mit dem Erfolg der Konzertreihe „Meister von Morgen“, die 1990 zunächst im Wohnzimmer des Stifters gestartet wurde. Mit dem eigenen Saal konnte nun das Angebot an Konzertreihen deutlich ausgeweitet werden. Musikalisch brauchen in dem neuen Saal nun keine Kompromisse mehr eingegangen zu werden. Die Bühne reicht für ein Kammerorchester aus; zwei Steinwayflügel stehen zur Verfügung und die sich öffnende Architektur des Saales sorgt für eine erstklassige Akustik, die heute z.B. auch vom WDR für Aufnahmen genutzt wird.
Aber nicht nur eigene Konzertveranstaltungen finden im Werner Richard Saal statt. Die Musikschule aus Herdecke ist ebenso Gast wie Chöre aus der Region. Auch für Benefizveranstaltungen wird der Saal genutzt.











